Janko Belaj und das Foto des Absurden
(Marijan Grakalić, für den Ausstellungskatalog)
“die Schale einer längst gegessenen Banane
auf den Tisch geworfen
neben einer keramischen Vase verwelkter Mimosen
behauptet: Ich habe meine Flügel verloren”
(Silvija Šesto)
Die oben angeführten Verse inspirierten Janko Belaj zu der Fotografie “Verwelkte Mimosen”, die sich als zentrales Werk der gesamten Ausstellung hervorhebt – auch wenn die übrigen Arbeiten in ihrer grundlegenden Intention, als Zeugnisse der stets aktuellen und absurden Empfindung des “In-die-Welt-Geworfenseins”, keineswegs zurückstehen. Dieser Anachronismus wurde von Schriftstellern und anderen Künstlern der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, versammelt um das Theater des Absurden, gerne aufgegriffen; zu seinen Hauptvertretern zählten Albert Camus, Samuel Beckett und Ionesco. Auf seine eigene Weise folgt Belaj der dort vorherrschenden Sensibilität.… Mehr lesen

























