Janko Belaj

kunstfotograf

Memento Mori

[Janko (Mihael) Belaj]

Zagreb, 25. September 2025.

Fotografie auf Leinwand, ausgestellt in der Gruppenausstellung der ULUPUH-Sektion für Fotografie “Wie die alten Meister”.

Breite: 70 cm, Höhe: 50 cm, Tiefe: 2 cm.
Preis: 500 € + Versand.

Dieses Thema (Vanitas / memento mori) hat mich schon in meiner frühen Jugend beschäftigt, als ich für meine verstorbene Mutter, die Kunsthistorikerin Marija Mirković-Belaj, begann, Barockmalerei zu fotografieren. Wir wollten es gemeinsam im Rahmen der Beschäftigung mit der Barockmalerei in Kroatien bearbeiten, doch irgendwie ist es uns immer wieder “entglitten”. Umso mehr hat mich diese Ausstellung der ULUPUH-Sektion für Fotografie gefreut, weil ich mich endlich mit dem Thema auseinandersetzen konnte — und zwar weit über das Dokumentarische hinaus, wie ich es vor rund vierzig Jahren geplant hatte. Deshalb widme ich diese Arbeit meiner Mutter — als eine Art Hommage an ihre ikonologische und ikonografische Leidenschaft.

Photograph on canvas exhibited at the group exhibition of the ULUPUH Department of Photography “Like the Old Masters”

Statt eines Künstlerstatements:

[Matthäus 6,19–21]


Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen,
sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen!
Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

[Offenbarung 12,7–9]


Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften,
aber sie hielten nicht stand und sie verloren ihren Platz im Himmel.
Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen. 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Gesamtausgabe 2016.